Seit 4 Jahren darf ich nun schon die Veranstaltungsreihe „inklusive Kulturpolitik“ des Verein „Inklusion und Kultur e.V.“ begleiten. In meinem Archiv habe ich nun diese Goldstücke des Events „Relevant und vielstimmig: Möglichkeiten von Beteiligung und Inklusion im Museum“ gefunden.
Im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum diskutierten wir die Frage, wie Museen sich für unterrepräsentierte Besucher:innengruppen öffnen können und wie Ausstellungen zugänglicher (z.B. für blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung) gestaltet werden können.
Denn normalerweise ist ein (Kunst-)Museumsbesuch – wenn man nicht oder schlecht sehen kann – nicht so richtig spannend und bereichernd. Oft darf man gar nicht erst nah an die Kunstwerke heran treten und sie vor allem nicht berühren oder sie mit anderen Sinnen wahrnehmen.
Im RJM hatten wir das Privileg, die Kunstwerke ausnahmsweise anzufassen und zu versuchen, uns auf eine haptische Weise der Kunst zu nähern.
In der Kunst & Kultur gibt es viele tolle Möglichkeiten, mehrere Sinne (als zum Beispiel nur den Sehsinn bzw. das visuelle System) anzusprechen. Stichworte sind hier „TOUCH TOUR“: bei der meistens Theaterkulissen & Kostüme vor der Vorführung angefasst werden können, um sich so schon vor der Performance ein besseres Bild machen zu können oder ganz simpel „AUDIODESKRIPTION“: mit welcher im Museum oder im Theater mit Kopfhörern gearbeitet wird und möglichst bildhaft beschrieben wird, was man sieht oder was gerade passiert.
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Fotografie: Museumsdienst Köln